Forschung

Kinder bewegen – Kongress fällt Krise zum Opfer

Dieser Kongress ist der Krise zum Opfer gefallen, es wird ihn nicht mehr geben. Die Arbeit von hundert Menschen lief ins Leere. Aber nichts ist umsonst, der Sportsgeist lebt weiter.

Von 2004 bis 2019 fand europaweit der Kongress "Kinder bewegen" statt. Der letzte seiner Art war sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Das war 2019 in Karlsruhe – ein Rückblick:

An den drei Kongresstagen erwarten Sie neben den sechs Hauptvorträgen auch über 200 Workshops und Seminare von renommierten Referenten und der aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin. Die Schwimmschule Wellmer hat seit 2016 ihren festen Platz im Kongress und konnte sich mit dem Forschungsprojekt "Wie lernen Kinder schwimmen?" zum Aussteller und Anbieter qualifizieren.

Wie lernen Kinder schwimmen?

"Unsere Schwimmkinder übernehmen den wichtigsten Part."
(Vera Wellmer)

Mindestens unbewusst war allen Beteiligten von Beginn der Krise klar, dass eine Veranstaltung unter Auflagen keine Alternative bildet. Das lapidare "Besser als nichts" gilt eben nicht für Sportkultur in dieser Profession. Wenn der natürliche Bewegungstrieb der Kinder gezügelt wird, indem man sie an den Bildschirm holt, wenn der intuitive Drang, den eigenen Körper im Raum zu erfahren, reguliert wird, indem man sie nötigt, Abstand zu halten und wenn Kinder gehindert werden, tief Luft zu holen, ist der eigentliche Sinn von "Kinder bewegen" ins Gegenteil verkehrt.

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